Unterwegs

Ob im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter, am Wochenende, in Eltern- oder Ferienzeit, per Flugzeug, Auto, Zug, oder pedes sowie in Begleitung mit oder ohne Esel…

Wir haben schon einige Orte mit unseren Jungs in Europa erkundet und entdeckt. Klickt einfach auf einen Marken und taucht in die bunte Welt unserer Ausflüge mit ein.

Travelers‘ Map wird geladen …
Wenn du dies siehst, nachdem deine Seite vollständig geladen wurde, fehlen leafletJS-Dateien.

Zum Entdecken…
Raubauke ist riesiger Fan von Eisenbahnen. Knuddelbacke ist kein Fan von längeren Autofahrten. Darüber hinaus erzählte man sich im Kindergarten, dass es den heiß begehrten Spiel-ICE obendrauf im Bordbistro vom ICE gibt. Rechtzeitig geschaut, schon hatte ich ein Ticket, günstiger als eine Tankfüllung, für mich und meine zwei Mitfahrer, natürlich mit Tisch und Fensterplatz. Mit Babyschale, Buggy und Trekkingrucksack ging es auf die lange Fahrt von etwa 4 Stunden und 30 Minuten. Vorausschauender Weise gab es vom Nikolaus „Mein Stickerbuch: Weihnachten“ vom Usborne Verlag. In der Bahnhofsbuchhandlung kauften wir noch kurz vor Abfahrt „Alles über die Eisenbahn“ aus der „Wieso?Weshalb?Warum?“- Reihe von Ravensburger. Ein Drittel der Zeit klebten somit Rabauke und unser Tischnachbar Sticker in das besagte Stickerbuch. Solches kann ich übrigens auch für andere Stillsitzaktivitäten wie ein Restaurantbesuch empfehlen. Das andere Drittel hat sich Rabauke die Bilder im Buch angeschaut und dessen Klappkarten entdeckt, während ich mühsam versucht habe Knuddelbacke in den Schlaf zu wiegen. Leider hatte ich meine geliebte Manduca vergessen. Die restliche Zeit haben wir mit Fenster gucken und natürlich mit einem Besuch im Bordbistro verbracht. Die ICE-Fahrt selbst war trotz zwischenzeitliche Schneeflocken nicht so interessant, wie die Fahrt mit der Berliner Straßenbahn, S-Bahn und U-Bahn. Sie war jedoch spannend genug, um den Mittagsschlaf wegzulassen. Summa Summarum waren wir länger als mit dem Auto unterwegs, aber für die Kleinen war es definitiv nicht die schlechteste Art zu reisen.
Pünktlich zu unseren Urlaubsbeginn erreichen Süddeutschland die Regenwolken. Drum wurde spontan umdisponiert und die BMW-Welt beim Olympiapark München als erstes Ziel anvisiert. Natürlich waren wir nicht die Einzigen mit dieser Idee. So tummelten sich eine Heerschar von Menschen um die Wägen in der Vorführhalle. Doch Rabauke saß, schneller als man gucken konnte, begeistert in einen der vielen BMW’s und ließ es sich nicht nehmen auch die anderen Modelle zu testen. Zusammen mit einem ehemaligen Mitbewohner aus meiner Studentenzeit ging es schließlich noch ins Museum, in dem all die zahlreichen BMW-Modelle der letzten Jahrzehnte ausgestellt sind. Von seinem Mitarbeiterrabatt konnten wir übrigens auch profitieren. Für den reduzierten Preis war es ganz nett, im Vergleich zu dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart fand ich es jedoch etwas enttäuschend. Rabauke hat es natürlich trotzdem gefallen und somit hat sich der Abstecher allemal gelohnt. (Siehe auch Teil I: Mit Kleinkindern rund um die Alpen)
Für nicht so schönes Wetter bietet sich ein Besuch im Schaubergwerk Rabensteiner Stollen (Harztor) an. Mit Helm ausgerüstet startet die Führung auf dem Grubenzug in das ehemalige Steinkohle-Bergwerk. Dunkle Gänge, eine Fahrrad-Draisine, laute Geräte und vieles mehr gibt es auf der